• Empfohlene Videobearbeitungs-Tools

    Für das Erstellen und Bearbeiten von Kurslektionen gibt es wirklich eine Unmenge an Software-Tools. Damit du dabei den Überblick behältst, haben wir Feedback von den Udemy-Dozenten gesammelt und daraus eine Liste der beliebtesten Bearbeitungs-Tools zusammengestellt.

    Unabhängig davon, für welche Software du dich entscheidest, solltest du am besten erst einmal eine kostenlose Testversion des gewünschten Tools ausprobieren, damit du sichergehen kannst, dass die Software deinen Bedürfnissen entspricht. Wenn du dir noch nicht sicher bist, welche Lektionsarten du erstellen willst, könntest du erst einmal die Kursziele und eine Kursgliederung entwerfen. Auf diese Weise schaffst du dir eine bessere Übersicht darüber, wie du deine Kursinhalte unterrichten willst und welche Funktionen eine Software haben sollte, damit du deine Planungsentwürfe entsprechend umsetzen kannst.

    Empfohlene Software und Programme

    PC oder Mac

    • Camtasia Studio (ca. 220 €): Diese Software bietet unkomplizierte Zoom- und Schwenkfunktionen und ist bei unseren Dozenten das beliebteste Tool.
    • Debut Video Capture (kostenlos oder ca. 50 €)
    • Screenr (kostenlos bzw. Premium-Variante)
    • Jing (kostenlos)

    Nur Mac

    • ScreenFlow (ca. 93 €): Dieses Tool ist nur bei den erfahreneren Dozenten beliebt.
    • Camtasia für Mac (ca. 110 €): Diese Software bietet unkomplizierte Zoom- und Schwenkfunktionen und ist bei unseren Dozenten das beliebteste Tool.
    • iShowU (ca. 20–69 €)
    • QuickTime (kostenlos)

    Nur PC

    • CamStudio (kostenlos): Dies ist eine Open-Source-Software mit Webcam-Integration zur Bearbeitung von Videos.
    • FrontCam (ca. 37 €)
    • Microsoft Expression (kostenlos)

    Andere Tools

    • Du kannst deine Videos auch einfach von Experten bearbeiten lassen! Udemy hat eine Partnerschaft mit Videopixie geschlossen, dort kannst du auf zwei unabhängige Videobearbeitungspakete je 40% Rabatt bekommen.
    • Unser Studio U ist auch ein heißer Tipp: In dieser Facebook-Gruppe kannst du erfahrene Dozenten bei der Videoproduktion um Hilfe bitten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Fragen, die du hast, schon einmal bei anderen Dozenten aufgekommen sind und im Studio U diskutiert wurden. Stelle einfach eine Frage zu deinem Problem, und es findet sich garantiert jemand, der dir auf irgendeine Weise weiterhelfen kann!

    Weitere Infos

    Wenn du noch mehr über das Aufnehmen von guten Videos erfahren willst, dann sie dir die folgenden Artikel an:

    Artikel lesen
  • Videoqualität: Optimale Einstellungen für den Videoexport

    Vergewissere dich vor dem Hochladen deiner Lektionen, dass du deine Videolektionen mit den unten empfohlenen Exporteinstellungen exportiert hast. Die Qualität deiner Videos ist den Teilnehmern überaus wichtig und deshalb auch ein grundlegender Faktor bei unserer Qualitätsbeurteilung – hier kommen also wichtige Informationen!

    Optimale Exporteinstellungen für HD-Videos mit 720p

    • Videokomprimierungsformat H.264 oder MPEG-4 (mit Audio-Codec AAC oder MP3) einstellen
    • Datenrate/Bitrate: 3000 kbit/Sekunde
    • Bildformat 16:9
    • Abmessungen: 1280 x 720
    • Für die Bildfrequenz werden je nach Lektionsformat unterschiedliche Einstellungen empfohlen:
      • Bildfrequenz bei Screencast-Videos: 10 Bilder pro Sekunde (BpS)
      • Bildfrequenz bei Videos mit Sprecher-Nahaufnahme: 30 Bilder pro Sekunde (BpS)

    Optimale Exporteinstellungen für HD-Videos mit 1080p

    • Videokomprimierungsformat H.264 oder MPEG-4 (mit Audio-Codec AAC oder MP3) einstellen
    • Datenrate/Bitrate: 3000–5000 kbit/Sekunde
    • Bildformat 16:9
    • Abmessungen: 1920 x 1080
    • Für die Bildfrequenz werden je nach Lektionsformat unterschiedliche Einstellungen empfohlen:
      • Bildfrequenz bei Screencast-Videos: 10 Bilder pro Sekunde (BpS)
      • Bildfrequenz bei Videos mit Sprecher-Nahaufnahme: 30 Bilder pro Sekunde (BpS)

    Bitte beachten: Teilnehmern, die sich Kurse über den neuen adaptiven Streaming-Player ansehen, werden die Videos mit einer Auflösung von 1080p angezeigt, sofern sie die Qualitätsoption „Automatisch“ verwenden und die Internetverbindung gut genug ist.

    So änderst du bei gängigen Software-Tools die Exporteinstellungen

    Camtasia:
    Wähle den Menüpfad „Weitergeben“ > „Erweiterte Exportoptionen“. Wähle dann aus der Liste mit Exportoptionen „Export als MP4“ und stelle anschließend die restlichen Optionen wie gewünscht ein.

    Windows Movie Maker:
    Wähle den Menüpfad „Datei“ > „Film speichern“. Wähle zum Anpassen der weiteren Optionen unten im Dropdown-Menü die Option „Benutzerdefinierte Einstellungen erstellen“ aus.

    iMovie
    Wähle folgenden Menüpfad: „Bereitstellen“ > „Mit QuickTime exportieren“ > „Exportieren als MPEG-4“, und stelle dann die gewünschten Optionen ein.

    ScreenFlow
    Wähle folgenden Menüpfad: „Ablage“ > „Export“, und stelle dann die gewünschten Optionen ein.

    QuickTime
    Wähle den Menüpfad: „Datei“ > „Speichern unter“ und stelle als Format „720p“ ein.

    Weitere Infos zur Videoqualität

    Benötigst du noch mehr Informationen darüber, wie man bei Kurslektionen höchste Videoqualität erzielt? Dann lies die folgenden Artikel:

    Artikel lesen
  • Videoqualität: Optimale Einstellungen für die Videoaufnahme

    Wenn dein gesamtes Aufnahme-Equipment bereit zum Loslegen sind, ist es wichtig dass du die richtigen Einstellungen wählst, damit das Video mit der optimalen Qualität aufgenommen wird. Prüfe dein Equipment vor dem Aufnehmen daraufhin, ob die Einstellungen den hier empfohlenen Werten entsprechen:

    • Bildqualität: hochauflösend (720p) oder HD
    • Komprimierung: H.264 (mit Audio-Codec AAC oder MP3)
    • Bildformat: 16:9
    • Auflösung: 1280 x 720
    • Bildfrequenz: 10–15 BpS (empfohlen)
    • Frame neu anordnen: Deaktiviert
    • Keyframes: Automatisch
    • Datenrate: Automatisch

    Nachdem du die Aufnahme fertiggestellt hast, musst du die Videos mit den von uns empfohlenen optimalen Exporteinstellungen exportieren. Weitere Infos findest du hier: Videoqualität: Optimale Einstellungen für den Videoexport.

    Keine Panik! Wenn das Erstellen von Videos für dich völliges Neuland ist, steht dir unser Experten-Team gern mit Rat und Tat zur Seite. Du kannst ein Testvideo einreichen und erhältst dann von unserem Team individuelles Feedback und weitere Infos und Tipps zum Erstellen von hochwertigen und interessanten Kursvideos.

    Weitere Infos zur Videoqualität

    Benötigst du noch mehr Informationen darüber, wie man bei Kurslektionen höchste Videoqualität erzielt? Dann lies die folgenden Artikel:

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  • Videoqualität: Dein „Aufnahmestudio“ einrichten

    Es ist gar nicht mal so einfach, ein ruhiges Plätzchen zu finden, an dem du ungestört aufnehmen kannst. Wenn es irgendwie geht, wäre es ideal, für die Aufnahmen einen festen Platz in deiner Wohnung einzurichten, damit du eine gleichbleibend hohe Video- und Tonqualität erzielst. Hier einige Tipps zum Einrichten deines eigenen „Aufnahmestudios“, wo auch immer du es einrichtest:

    • Schalte Lüfter, Ventilatoren und auch alle elektronischen Geräte, wie beispielsweise Fernseher und Telefon, im Raum ab.
    • Sorge dafür, dass sich während der Aufnahme keine anderen Personen in Hörweite befinden.
    • Wenn deine Wohnung weitläufig und offen ist, versuche, den Aufnahmebereich so gut wie möglich schallzudämmen. Hier einige Tipps, was du beim Einrichten deines eigenen Aufnahmestudios so beachten solltest.

    Hohe Videoqualität erzielen

    • Dir steht kein professionelles Aufnahmestudio zur Verfügung? Kein Problem. Wenn du diese Tipps beherzigst, kannst du so ziemlich jeden Raum in ein passables Aufnahmestudio verwandeln.
    • Eine gute Ausleuchtung ist unheimlich wichtig, denn wenn die Teilnehmer dich nicht richtig sehen, können sie sich nicht optimal auf das konzentrieren, was du sagst. In diesem Video wird erklärt, wie man sich für wenig Geld ein richtig gutes Beleuchtungssystem installieren kann.
    • Nicht jeder ist vor der Kamera ein Naturtalent. In diesem Video bekommst du Tipps, wie du entspannter vor der Kamera stehen kannst und beim Reden locker und natürlich wirkst.
    • Wenn du Lektionen als Präsentation gestalten willst, eignen sich PowerPoint, Keynote oder Prezi. Hier findest du weitere Informationen zu empfohlener Software für die Videoerstellung und -bearbeitung.

    Hohe Tonqualität erzielen

    Nach der Einrichtung deines Aufnahmestudios kannst du mit den folgenden Maßnahmen dafür sorgen, dass die Tonaufnahme so klar und sauber wie möglich wird:

    • Prüfe vor der Aufnahme, ob das Mikrofon korrekt angeschlossen ist und die Aufnahme-Software es auch erkennt und ordnungsgemäß damit arbeitet.
    • Sprich laut und deutlich und vor allem direkt ins Mikrofon. So wird deine Stimme klar aufgenommen und du verhinderst einen dumpfen Klang. Achte außerdem darauf, dass sich das Mikrofon nahe an deinem Mund befindet, damit der Ton gut aufgenommen wird.
    • In diesem Video wird ein etwas albern aussehender (aber äußerst wirkungsvoller) Trick verraten, wie du bei Screencast-Videos für eine erstklassige Tonspur sorgen kannst.
    • Wenn du schon Audioaufnahmen angefertigt hast, bei denen du Qualitätsprobleme feststellst, dann kann dieser Artikel hier hilfreich sein: Fehlerbehebung bei der Audioqualität.

    Du weißt nicht genau, ob die Video- und Audioqualität deiner Aufnahmen hoch genug ist? Dann reiche ein Testvideo ein! Das Udemy-Team gibt dir gerne Feedback und sagt dir, ob du auf dem richtigen Weg bist.

    Weitere Infos

    Brauchst du noch mehr Infos dazu, wie du beim Aufnehmen deiner Lektionen für höchste Audio- und Videoqualität sorgen kannst? Dann lies die folgenden Artikel:

    Artikel lesen
  • Video: Qualitätsstandards

    Nicht nur der erste Eindruck ist entscheidend, sondern auch eine durchgehend hohe Qualität der Videoaufnahmen, damit die Teilnehmer sich gerne und intensiv mit dem Kurs beschäftigen. Eine Umfrage unter Teilnehmern hat ergeben, dass 75 % der Befragten die Audio-/Videoqualität als grundlegend wichtigen Aspekt der Lernatmosphäre eines guten Kurses ansehen.

    Bitte denke daran, dass die Einhaltung dieser Richtlinien im Rahmen der Qualitätsbeurteilung überprüft wird.

    Profi-Tipps

    • Lektionsdauer: Wir empfehlen pro Lektion eine Dauer von fünf bis sieben Minuten.
    • Videoeinstellungen: Das Video muss in HD (mindestens 720p) sein, eine gute Ausleuchtung und Bildkomposition haben, ins Format 16:9 exportiert und nicht verwackelt sein. So ist sichergestellt, dass deine Lektionen auch optimal für die Wiedergabe auf Mobilgeräten geeignet sind.
    • Beleuchtung: Hell und ausgewogen mit möglichst geringem Schattenwurf.
    • Umgebung: Die im Bild vorhandene Aufnahmeumgebung sollte sauber/aufgeräumt und einheitlich sein, damit sie nicht vom Sprecher ablenkt. Außerdem sollte sie einen angemessenen Kontrast zum Sprecher bilden, damit dieser sich deutlich vom Hintergrund abhebt.
    • Dateigröße: Dateien dürfen höchstens 1,0 GB groß sein. Folgende Dateitypen sind kompatibel: .mp4, .mov und .wmv.
    • Für Mobilgeräte geeignet: Eingeblendeter Text muss so groß dargestellt werden, dass er auch auf den wesentlich kleineren Bildschirmen von Mobilgeräten gut lesbar ist.
    • Vor der Kamera: Sieh beim Sprechen direkt in die Kamera und sprich so, als ob du gerade einen guten Freund etwas erzählst oder erklärst.

    Bevor du dich in die Aufnahme deiner Lektionen stürzt, solltest du zunächst ein Testvideo einreichen. Ein Udemy-Experte wird dann deine Video- und Toneinstellungen überprüfen, damit du später bei der Qualitätsbeurteilung des gesamten Kurses keine unliebsame Überraschung erlebst und dein Kurs auf der Udemy-Plattform durchstarten kann.

    Mindestanforderungen zum Bestehen der Qualitätsbeurteilung

    • Das Video muss in HD (mindestens 720p) mit guter Beleuchtung, harmonischem Aufbau und ohne Wackeln aufgenommen sein.
    • Auch die Tonspur muss eine hohe Qualität aufweisen. Weitere Infos zu unseren Kriterien bezüglich der Audioqualität findest du hier.
    • Exportierte Folien-Präsentationen mit einer Tonspur werden nur dann genehmigt, wenn sie die folgenden Anforderungen erfüllen:
    • Das Video darf nicht aus nur einer einzigen statischen Folie bestehen, die in der Tonspur erläutert wird.
    • Alle Folien müssen die Erläuterungen der Tonspur sinnvoll ergänzen und dürfen nicht nur als „Untertitel“ dienen.

    Empfohlene Ausrüstung und Software

    Es gibt so viele Möglichkeiten, Inhalte für einen Online-Kurs zu erstellen, und so viele Tools, mit denen du Videos aufnehmen und bearbeiten kannst, dass du vielleicht gar nicht weißt, wo du anfangen sollst. Deshalb haben wir für dich die folgenden Artikel mit Empfehlungen zusammengestellt.

    Weitere Infos zur Videoqualität

    Benötigst du noch mehr Informationen darüber, wie man bei Kurslektionen höchste Videoqualität erzielt? Dann lies die folgenden Artikel.

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  • Promovideo: Qualitätsstandards

    Was macht ein wirklich gutes Promovideo aus?

    Das Promovideo dient als eine Art Vorschau für potenzielle Teilnehmer, die den Kurs noch nicht belegt haben. Deshalb sollte es möglichst genau die Atmosphäre des eigentlichen Kurses widerspiegeln (Produktionsweise, Unterrichtsart und Kursziele).

    Das Promovideo ist sozusagen der Trailer für deinen Kurs: Es sollte den Teilnehmern so gut gefallen, dass sie deinen Kurs sofort nach dem Ansehen kaufen wollen. Produziere also ein spannendes, professionelles Promovideo, das den Teilnehmern eine Kostprobe deiner Unterrichtsweise und der behandelten Inhalte gibt und sie von deinen Qualitäten überzeugt.


    Hast du Angst, dass du diese ganzen Anforderungen gar nicht alle in einem so kurzen Video unterbekommst? Keine Panik! Hier kommt unser Erfolgsrezept für das perfekte Promovideo.

    Überblick

    • Das fertige Promovideo sollte höchstens 90 bis 120 Sekunden lang sein.
    • Zeig dich! Während des gesamten Videos solltest du als Sprecher in Nahaufnahme zu sehen sein.
    • Ein bisschen Musik kann nicht schaden. Mit passender Musik im Hintergrund sieht die Sache gleich doppelt so gut aus.
    • Gestalte das Promovideo nicht anders als den beworbenen Kurs. Wenn du beispielsweise in deinem Kurs die ganze Zeit selbst redest, im Promovideo aber eine andere Stimme zu hören ist, empfinden die Teilnehmer das als irreführend. Es wäre auch irritierend, wenn du in deinem Promovideo bestimmte Kursziele nennst, im eigentlichen Kurs dann aber ganz andere Themen behandelst. Das Promovideo sollte also einerseits ein echter Hingucker sein, andererseits aber deinen Kurs und deinen Unterrichtsstil auch korrekt vorstellen.

    Erfolgsrezept für das perfekte Promovideo

    Wenn dein Promovideo möglichst viele Teilnehmer dazu bringen soll, deinen Kurs zu belegen, befolge einfach die folgenden Schritte. (Natürlich kannst du sie auch nach Belieben abwandeln, wie das auch die Dozenten in den Beispielen getan haben.)

    Schritt 1.
    [20–30 Sekunden]. Begrüße die Teilnehmer und stelle dich vor. Führe mit einem einzigen Satz in deinen Kurs ein und stelle dann in zwei Sätzen deine Kompetenz und fachliche Erfahrung als Dozent dar.

    • Beispiel: „Willkommen bei Pasta für Anfänger. Ich zeige dir, wie man Pasta komplett selbst herstellen kann. Mein Name ist Mario Batali, ich habe als Koch bereits mehrere Auszeichnungen bekommen, führe drei Restaurants und bin begeisterter Italien-Kenner.“

    Schritt 2.
    [20–30 Sekunden]. Einführung und Übersicht. Beschreibe allgemein, welchen Nutzen dein Kurs den Teilnehmern bringt, welche Themen behandelt werden und welche Fertigkeiten sie nach Abschluss des Kurses erworben haben werden.

    • Beispiel: „Pasta für Anfänger ist ein Einführungskurs für Hobbyköche, die gern typisch italienische Gerichte kochen und Pasta selbst zubereiten möchten. Ich werde im Kurs Zubereitungstechniken zeigen, die von Spitzenköchen in aller Welt angewendet werden, ich werde Schritt für Schritt erklären, wie man perfekte Pasta in der eigenen Küche kreieren kann, und es werden sogar ein paar Profi-Geheimnisse verraten.“

    Schritt 3.
    [10–30 Sekunden]. Nenne die Hauptabschnitte des Kurses, aber ohne sie zu beschreiben. Es sollte sich dabei um eine Art Stichpunktliste handeln.

    • Beispiel: „Da ich dich möglichst schnell zu einem guten Pasta-Koch machen will, werden wir zuerst die verschiedenen Pasta-Arten besprechen. Anschließend erläutere ich die benötigten Geräte, Zutaten und vorbereitenden Arbeiten, dann folgen Methoden für das Formen, Hinweise zur idealen Wassermenge und zum Kochen, und am Schluss verrate ich dir ein paar meiner Lieblingsrezepte mit Familientradition. Nach Abschluss des Kurses hast du so viel über die Pasta-Herstellung gelernt, dass du einen authentischen italienischen Abend gestalten oder mit ein bisschen Mut und Organisationstalent sogar ein Pop-up-Restaurant betreiben kannst.

    Schritt 4.
    [20–30 Sekunden]. Wen möchtest du ansprechen? Beschreibe die Zielgruppe deines Kurses und deinen idealen Teilnehmer.

    • Beispiel: „Dieser Kurs richtet sich an begeisterte Hobbyköche, die ihre Kochkünste verbessern wollen. Er ist für Anfänger gedacht, die sich schon die Grundlagen des Kochens angeeignet haben und nun mehr erfahren möchten. Wenn es dein Traum ist, eine italienische Dinner-Party zu organisieren und du Pasta über alles liebst, ist mein Kurs perfekt für dich.“

    Schritt 5.
    [10-20 Sekunden]. Dank und Motivation. Bedanke dich bei den potenziellen Teilnehmern für das Ansehen des Promovideos und erkläre ihnen, wie sie den Kurs kaufen können.

    • Beispiel: „Vielen Dank, dass du dich für Pasta für Anfänger interessierst – ich hoffe, ich habe dich neugierig gemacht!“ Wenn du gern mehr über Pasta lernen und den Kurs belegen willst, klicke einfach auf den Button zum Einschreiben, oder sieh dir erst noch die kostenlose Vorschau an. Dann bis bald im Kurs!“

    Beispiele

    Wirklich gutes Promovideo Schlechtes Promovideo

    Nochmal in Kurzform:

    Dein Promovideo sollte kurz und überzeugend sein, gute Produktionsqualität haben und potenzielle Teilnehmer begeistern. Erzähle den Teilnehmern, wie du ihnen mit deinem Kurs helfen kannst und welchen Nutzen sie daraus ziehen können. Das Promovideo sollte so überzeugend sein, dass die Interessenten sich nach dem Ansehen sofort für deinen Kurs einschreiben wollen.

    • Was das Promovideo tun sollte: den Teilnehmern Informationen zum Kursinhalt geben– Ziele und Aufgabenstellungen sowie die Kursgliederung – und als Intro für den eigentlichen Kurs dienen.
    • Was das Promovideo nicht tun darf: gegen Community-Richtlinien von Udemy verstoßen. Außerdem muss das Video die von Udemy vorgegebenen Audio- und Videostandards erfüllen.


    Hier wird erklärt, wie du dein Promovideo hochlädst.

    Artikel lesen
  • Profi-Tipps für die Videoaufnahme

    Es gibt so viele Möglichkeiten, Inhalte für einen Online-Kurs zu erstellen, und so viele Tools, mit denen du Videos aufnehmen und bearbeiten sowie tollen Sound und gute Beleuchtung erzielen kannst, dass du vielleicht gar nicht weißt, wo du anfangen sollst. Keine Panik, wir haben natürlich ein paar gute Tipps parat.

    Profi-Tipps

    • Beleuchtung: Sie sollte hell und ausgeglichen sein.
    • Audio: Verwende ein hochwertiges Mikrofon, und achte darauf, dass die Aufnahme klar, deutlich und gut verständlich ist. Denke daran, dass eine gute Audioqualität zu zwei Dritteln den Gesamteindruck eines guten Videos ausmacht. Wenn du also extra für die Aufnahmen neue Geräte anschaffst, solltest du zuerst auf die Qualität des Mikrofons achten und erst danach auf die Kameraqualität.
    • Video: Verwende eine hohe Auflösung (720p) oder HD (die meisten aktuellen Smartphones und Digitalkameras können mit 720p aufnehmen). Bei 720p beträgt die Auflösung1280 x 720 Pixel, was einem Bildformat von 16:9 entspricht (wie bei einem Breitbildfernseher). Hier findest du die Exporteinstellungen, die du am besten verwenden solltest.
    • Aufnahmeumgebung: Der Hintergrund sollte harmonisch aufgebaut und die aufgenommenen Objekte gut und klar zu sehen sein. Bei Videos in Nahaufnahme sollten die Objekte bzw. Personen gut beleuchtet sein und sich klar vom Hintergrund abheben (Kontrast hell/dunkel). Im Bildausschnitt sollten idealerweise Kopf und Oberkörper zu sehen sein (bei Fitness-Kursen gilt: je dichter, desto besser).
    • Videodauer: Wir empfehlen eine Videodauer von 2–20 Minuten (die meisten Videos sind 5–10 Minuten lang). Letztendlich hängt die Laufzeit natürlich von deinem Inhalt ab.
    • Format: Du kannst das MP4-, MOV- oder WMV-Format verwenden. Deine Dateien dürfen höchstens 1,0 GB groß sein und müssen im Breitbildformat 16:9 vorliegen (4:3 ist aber auch akzeptabel).
    • Verbundenheit: Stelle dir beim Aufnehmen des Videos vor, dass dir die angesprochene Person direkt gegenüber sitzt. Sieh beim Sprechen direkt in die Kamera, damit die Teilnehmer sich wirklich angesprochen fühlen.

    Video

    • Du kannst jede beliebige Kamera verwenden, ob DSLR-Kamera, Flip-Camcorder oder Webcam (nicht ausdrücklich empfohlen, überprüfe vorher aber, ob die Aufnahmen der Webcam über eine hohe Qualität verfügen).

    Audio

    • USB-Mikrofone werden direkt an deinen Computer angeschlossen. Hier könntest du beispielsweise das Blue Yeti (ca. 120–300 €) oder das Blue Snowball (ca. 60–120 €) verwenden.
    • Lavalier- bzw. Ansteckmikrofone kannst du direkt an deiner Kleidung befestigen. Hier wäre z. B. das Audio Technica ATR 3350 (ca. 30 €) sinnvoll.

    Bildschirmaufzeichnungs-Software

    • Camtasia Studio (ca. 220 €) PC/Mac – unkomplizierte Zoom- und Schwenkfunktionen, bei Dozenten sehr beliebt
    • ScreenFlow (ca. 93 €) nur MAC – beliebt bei erfahrenen Dozenten, die MACs nutzen
    • CamStudio (kostenlos) – nur PC – Open-Source-Software mit Webcam-Integration
    • Camtasia für Mac (ca. 110 €) – nur MAC – sehr einfache Handhabung, von Dozenten meistgenutztes Tool
    • Debut Video Capture (kostenlos bzw. ca. 50 €) – MAC/PC
    • FrontCam (ca. 37 €) – PC
    • iShowU (ca. 20–69 €) – nur MAC
    • Microsoft Expression (kostenlos) – nur PC
    • Screenr (kostenlos bzw. Premium-Variante) – MAC/PC
    • QuickTime (kostenlos) – MAC
    • Jing (kostenlos) – MAC/PC

    Beleuchtung

    • Für die Beleuchtung gibt es unterschiedlichste Möglichkeiten, angefangen bei der vorhandenen Wohnraumbeleuchtung bis hin zu speziellen Beleuchtungssystemen für Videoaufnahmen. Du könntest beispielsweise ein Softbox-System nutzen.

    Präsentation

    • Auch für das Erstellen der Präsentation hast du verschiedene Möglichkeiten. Praktisch sind hier PowerPoint, Keynote oder Prezi.

    Wenn du eine Aufnahme-Software kaufen willst, probiere auf jeden Fall vorher eine kostenlose Testversion aus, damit du sicher sein kannst, dass die Software auch die Funktionen hat, die du beim Aufnehmen der Kursvideos brauchst. Überlege dir, auf welche Kursziele die jeweilige Lektion hinarbeitet, und entscheide dann, auf welche Weise du die Lektion im Video unterrichten willst. Wenn du zuerst festlegst, wie die Unterrichtsmethode beschaffen sein soll, hast du anschließend einen besseren Überblick darüber, welche Funktionen die Software unbedingt haben sollte.

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