• Hinweise zu Verständlichkeit und Struktur des Kursinhalts: Beteiligungsanalyse

    Ein gut strukturierter Kurs ist die Grundlage für eine ebenfalls gut strukturierte Lernerfahrung der Teilnehmer. In diesem Artikel werden Techniken erläutert, mit denen du deinen eigenen Kurs kritisch unter diesem Blickwinkel betrachten kannst. Wir werden uns sowohl mit der Mikro- als auch der Makrostruktur deines Kurses beschäftigen, also angefangen von den einzelnen Lektionen über ganze Abschnitte bis hin zum gesamten Kurslehrplan.

    Anschließend erläutern wir einige Strategien, mit denen du deinen Kurs klarer und strukturierter gestalten kannst, unterteilt in Das Schnellverfahren und Die volle Packung. Schnellverfahren – der Name ist Programm: ein paar unaufwändige Schritte, mit denen du die Lernqualität in deinen Kursen wesentlich verbessern kannst. Für besonders engagierte Dozenten, die gründlicher an die Verbesserung herangehen und ihren Kurs auf Top-Niveau bringen möchten, behandeln wir eine umfassendere Überarbeitung in Die volle Packung.

    Verständlichkeit und Struktur des Kursinhalts

    Strategien von erfolgreichen Dozenten:

    Hier einige Profi-Tipps von Dozenten, die Erfahrung darin haben, für ihre Teilnehmer verständliche und gut strukturierte Kursinhalte zu erstellen:
    Kursstruktur

    • Beschränke dich auf ein Thema pro Lektion. Achte darauf, dass du nicht zu viel Stoff in einzelne Lektionen „stopfst“ – weniger ist manchmal mehr. Halte deinen Unterricht einfach: Bleib bei einem bestimmten Thema, und behandle drei bis fünf Aspekte dieses Themas.
    • Behandle pro Abschnitt nur eine Fähigkeit. Baue den Kurs so auf, dass deine Teilnehmer immer nach einigen Lektionen einen Fortschritt sehen. Ein Abschnitt sollte etwa drei bis fünf Lektionen umfassen und darauf zugeschnitten sein, den Teilnehmern eine neue wichtige Fähigkeit zu vermitteln.
    • Achte darauf, dass alle angegebenen Kursziele in den Abschnitten auch tatsächlich behandelt werden. Mit jedem einzelnen Abschnitt erlernen die Teilnehmer eine neue Fähigkeit, alle Abschnitte zusammengenommen sollten also alle versprochenen Fähigkeiten vermitteln. Prüfe also nach, ob die Gesamtheit der Inhalte wirklich auf alle angegebenen Kursziele eingeht.
    • Sprich den Zielteilnehmer immer wieder direkt an. Achte darauf, dass du beim Entwerfen der Kursinhalte immer einen Zielteilnehmer vor deinem inneren Auge hast und dass dieser Teilnehmer beim Vermitteln der Inhalte direkt angesprochen wird.

    Verständliche Erläuterungen

    • Gib in jeder Lektion eine kurze Zusammenfassung. Am Anfang oder am Ende einer jeden Lektion solltest du den Teilnehmern eine Zusammenfassung dessen geben, was sie in dieser Lektion lernen werden bzw. gelernt haben.
    • Arbeite visuell. Die Teilnehmer schätzen es sehr, wenn du den Teil des Bildschirms heranzoomst oder hervorhebst, um den es im Kurs gerade geht. Bei Videoaufnahmen könnte du z. B. Schlüsselwörter einblenden, Standbilder zeigen oder deine Videos mit Zeichnungen versehen.
    • Weiche nicht vom Thema ab. Vermeide es, über verwandte Themen zu reden, die für das Kursthema nicht unmittelbar von Interesse oder einfach nicht wichtig genug sind.
    • Erläutere Fachbegriffe. Wenn du einen Fachbegriff, der den Teilnehmern möglicherweise noch nicht bekannt ist, zum ersten Mal verwendest, erkläre ihn im Kontext des Stoffs, den du gerade behandelst.

    Falls du all diese Punkte bereits beherzigst: Super, weiter so! Wenn du einige unserer Tipps anwenden oder deinen Kurs in dieser Hinsicht aufpolieren willst, sind hier die nächsten Schritte aufgelistet, mit denen du deinen Teilnehmern das Lernen leichter und motivierender machen kannst.

    Das Schnellverfahren (max. 2 Stunden)

    Erstelle eine Einführungslektion (sofern noch keine vorhanden ist), oder nimm eine neue Einführungslektion auf, die die folgenden Fragen beantwortet:

    1. An wen richtet sich dieser Kurs?
    2. Was werde ich im Kurs lernen und warum?
    3. Warum bist ausgerechnet du der richtige Dozent für dieses Thema?
    4. Ist dieser Kurs interessant, und macht er Spaß?

    In diesem Artikel findest du ein Beispielskript, das du für deinen Kurs nutzen und anpassen kannst, und es wird erklärt, wie du Feedback zur Struktur deiner Einführung einholen kannst.

    Die volle Packung (Teilnehmerbedürfnisse optimal erfüllen)

    Wenn du absolut sichergehen möchtest, dass die Inhalte deines Kurses so verständlich, strukturiert und umsetzbar wie nur möglich sind, solltest du wie folgt vorgehen.

    Schritt 1: Kursinhalte identifizieren
    Gehe den gesamten Kurs durch und identifiziere für jeden Abschnitt...

    • die in den einzelnen Lektionen behandelten Konzepte.
    • die in den einzelnen Lektionen behandelten Fähigkeiten.

    Schritt 2: Jeden Abschnitt einführen
    Erstelle für jeden Abschnitt eine neue Lektion, in der du...

    • das Hauptziel des Abschnitts vorstellst.
    • beschreibst, was die Teilnehmer aus den einzelnen Lektionen dieses Abschnitts lernen werden.
    • Achte darauf, dass diese Einführungslektionen klar verständlich, präzise formuliert und gut strukturiert sind und vermeide Fachjargon und Zusatzinformationen, die nicht unmittelbar zum Thema gehören. Erstelle die Lektionen so weitgehend wie möglich als Videoaufnahmen, in denen du vor der Kamera zu sehen bist.

    Beim nächsten Kurs gleich voll durchstarten

    Möchtest du es dir einfacher machen, deinen Kurs zu organisieren und optimale Inhalte für deinen nächsten Kurs bereitzustellen? Dann lies dir unseren Artikel über Strukturierten Unterricht und auch diesen Artikel durch, in dem erläutert wird, wie du Feedback zu deiner Kursgliederung bekommen kannst.

    Artikel lesen
  • Hinweise zur Präsentation: Beteiligungsanalyse

    Wenn die Teilnehmer dich nicht als glaubwürdigen und selbstsicheren Dozenten wahrnehmen, macht ihnen das Lernen in deinen Kursen keinen Spaß. Die Präsentationsweise ist also wichtig – denn wenn die Teilnehmer dir nicht konzentriert folgen, können sie auch die von dir unterrichteten Inhalte nicht optimal erfassen! In diesem Artikel erklären wir, wie du deinen Kurs selbstkritisch auf glaubwürdiges und selbstsicheres Auftreten und eine allgemein gute Präsentationsweise prüfen kannst. Uns ist völlig klar, dass es nicht jedermanns Sache ist, vor der Kamera zu stehen. Deshalb haben wir dir eine ganze Menge unkomplizierte und gut umsetzbare Maßnahmen zusammengestellt, damit das Aufnehmen deiner Präsentation einfacher und überschaubarer wird.

    Anschließend stellen wir einige Strategien für glaubwürdigeres und selbstsichereres Auftreten und eine bessere Präsentationsweise vor, unterteilt in Das Schnellverfahren und Die volle Packung. Schnellverfahren – der Name ist Programm: ein paar unaufwändige Schritte, mit denen du die Lernqualität in deinen Kursen wesentlich verbessern kannst. Für besonders engagierte Dozenten, die gründlicher an die Verbesserung herangehen und ihren Kurs auf Top-Niveau bringen möchten, behandeln wir eine umfassendere Überarbeitung in Die volle Packung.

    Glaubwürdigkeit, Selbstsicherheit und Präsentationsweise

    Strategien von erfolgreichen Dozenten:

    Hier einige Profi-Tipps von Dozenten, die Erfahrung darin haben, Vertrauenswürdigkeit auszustrahlen und überzeugende Präsentationen abzuhalten, die die Teilnehmer so richtig mitreißen:

    Präsentation

    • Sprich klar und deutlich und achte auf eine korrekte Aussprache. Teilnehmer, die den Dozenten nicht richtig verstehen, geben im Allgemeinen eine negative Bewertung ab. Je klarer und deutlicher du sprichst, desto besser können die Teilnehmer dir folgen.
    • Zeige deine Begeisterung für dein Thema. Ob du etwas zum ersten oder vielleicht schon zum zwanzigsten Mal erklärst – du solltest deine Zuhörer immer für das Thema begeistern und ihnen das Gefühl vermitteln, dass es sich unbedingt lohnt, sich damit zu befassen. Keine falsche Zurückhaltung!
    • Zeige deine Begeisterung. Macht es dir Spaß, dein Wissen weiterzugeben? Signalisiere den Teilnehmern, dass du ihnen beim Lernen zur Seite stehst, indem du grundsätzliche Probleme der Teilnehmer identifizierst und im Kurs immer wieder darauf eingehst.
    • Schneide alle „Äähhs“, Pausen und Versprecher heraus. Entferne alles aus deinem Video, was nicht hinein gehört: Schneide alle Versprecher, langen Pausen oder andere störende Dinge heraus, zum Beispiel Füllwörter (wie „ähm“ und „sooo“) oder Atemgeräusche und natürlich alle Patzer wie Nase putzen, herunterfallende Gegenstände oder Momente, in denen du aus dem Bild gerätst.
    • Aktiviere Untertitel. Für manche Teilnehmer ist es eine große Hilfe, wenn sie die Erläuterungen des Dozenten parallel als Untertitel verfolgen können. Dies ist dir freigestellt, ist aber wirklich sinnvoll, damit auch nicht-muttersprachliche Teilnehmer dir gut folgen können.
    • Beantworte Fragen in den Diskussionsforen. Teilnehmer sind zufriedener, wenn sich die Dozenten engagieren und sich die Zeit nehmen, im Bereich „Fragen und Antworten“ die Fragen der Teilnehmer zu beantworten und Diskussionen zum Thema anzuregen.

    Falls du all diese Punkte bereits beherzigst: Super, weiter so! Wenn du einige unserer Tipps anwenden oder deinen Kurs in dieser Hinsicht aufpolieren willst, sind hier die nächsten Schritte aufgelistet, mit denen du deinen Teilnehmern das Lernen leichter und motivierender machen kannst.

    Das Schnellverfahren (max. 2 Stunden)

    Geh alle Lektionen durch und schneide alle offensichtlichen Fehler, zu lange Pausen und irrelevante Informationen heraus.

    1. Nimm dir dafür die erste Lektion vor und achte beim Ansehen auf lange Pausen, auffällige Fehler und unwichtige Informationen. Notiere dir bei jedem Fehler die Lektion und den genauen Zeitpunkt.
    2. Anschließend kannst du mit deiner Videobearbeitungs-Software in den Master-Videodateien der jeweiligen Lektion die gefundenen Fehler herausschneiden.
    3. Ersetze zum Abschluss die Lektionsvideos auf Udemy durch die bearbeiteten Versionen.

    Die volle Packung (Teilnehmerbedürfnisse optimal erfüllen)

    Wenn du absolut sichergehen möchtest, dass die Inhalte deines Kurses so verständlich und strukturiert wie nur möglich sind, solltest du wie folgt vorgehen:

    • Arbeite deine Begeisterung heraus. Korrigiere nicht nur Fehler (unter „Das Schnellverfahren“), sondern sieh den Kurs auch auf Stellen durch, an denen das behandelte Thema besser ausgearbeitet werden sollte. Gibt es Bereiche, in denen deine Begeisterung, Neugierde oder dein Sinn für Humor stärker einfließen könnte?
    • Überarbeite deine Lektionen. Versuche überall dort, wo es möglich und passend ist, die Lektionen interessanter zu gestalten, indem du sie neu aufnimmst oder ein bisschen aufpolierst. Nimm in den Kurs außerdem eine Liste wichtiger, in deinen Lektionen verwendeter Begriffe auf, und füge dort Links zu den jeweiligen Definitionen ein. Auf diese Weise steht den Teilnehmern mehr Kontext zur Verfügung und sie können sich über die Bedeutung von Fachwörtern informieren, die ihnen möglicherweise nicht geläufig sind.

    Beim nächsten Kurs gleich voll durchstarten

    Willst du es dir beim nächsten Kurs etwas einfacher machen? Dann sieh dir vorher unser Info-Tutorial zur Erstellung toller Lektionen an, die die Teilnehmer begeistern.

    Artikel lesen
  • Praktische Übungen und Materialien hinzufügen: Beteiligungsanalyse

    Der erste Schritt auf dem Weg zum eigenen Lehrplan ist das Erstellen einer Gliederung für die Lektionen. Damit dein Kurs die Teilnehmern wirklich anspricht und motiviert, solltest du darauf achten, dass der Kurs auch Praxisbeispiele, Übungen und Materialien enthält, die die Teilnehmer anregen, sich ausgiebig mit den Kursinhalten zu beschäftigen.

    In diesem Artikel wird gezeigt, wie du deinen Kurs aus einem anderen Blickwinkel betrachten und herausfinden kannst, ob deine Teilnehmer optimal zum Lernen motiviert werden. Es wird nicht nur darum gehen, wie man ein Quiz hinzufügt, sondern auch, wie du im gesamten Kurs immer wieder die Interaktion der Teilnehmer mit dem Kursmaterial bzw. mit dir als Dozenten anregen kannst.

    Anschließend erläutern wir einige Strategien, mit denen du deinen Kurs klarer und strukturierter gestalten kannst, unterteilt in Das Schnellverfahren und Die volle Packung. Schnellverfahren – der Name ist Programm: ein paar unaufwändige Schritte, mit denen du die Lernqualität in deinen Kursen wesentlich verbessern kannst. Für besonders engagierte Dozenten, die gründlicher an die Verbesserung herangehen und ihren Kurs auf Top-Niveau bringen möchten, behandeln wir eine umfassendere Überarbeitung in Die volle Packung.

    Praktische Übungen und Ressourcen hinzufügen

    Strategien von erfolgreichen Dozenten

    Wir haben mal einige Dozenten gefragt, wie sie ihre Teilnehmer zur Teilnahme an praktischen Übungen und Lernaktivitäten in ihren Kursen motivieren. Hier sind ihre Tipps:

    Praktische Übungen

    • Eine praktische Übung oder Aktivität pro Abschnitt. Jeder Abschnitt deines Kurses sollte eine Lernaktivität (Quiz, Übung, Projekt und/oder Diskussionsanregung) enthalten, in der die Teilnehmer das in diesem Abschnitt vermittelte Wissen praktisch anwenden können. Beispielsweise kannst du den Teilnehmern am Ende eines Abschnitts eine Aufgabe stellen, die sie in ihrem Alltag lösen bzw. erfüllen müssen, und dazu einen Diskussionsvorschlag machen, sodass sie über ihren Lernfortschritt oder die Ergebnisse dieser Aufgabe im Kurs berichten können.
    • Sinn und Nutzen der Aktivität erklären. Den Teilnehmern sollte klar sein, was ihnen die Durchführung eines Quizzes oder einer Übung bringt. Beschreibe deshalb, in welchem Zusammenhang die jeweilige Aktivität mit dem Kursinhalt steht und welchen Lernzweck sie erfüllt.
    • Zweck der Aktivität für konkrete Kursziele aufzeigen. Für die Teilnehmer ist es motivierend zu wissen, dass eine Aktivität sie beim Erreichen ihrer Ziele unterstützt. Beschreibe daher, wie die jeweilige Aktivität konkret zu den Kurszielen beiträgt. Du könntest die Aktivität beispielsweise mit einem kurzen Video vorstellen (z. B.: einen Quiz mit dem Kontext der in der Aktivität gestellten Fragen erstellen) oder in der Aktivitätsbeschreibung erläutern, in welcher Verbindung die Aktivität zu den für den Abschnitt gesetzten Zielen steht (z. B. „Mit dieser Aktivität findest du heraus, ob du die gerade behandelten Konzepte auch wirklich praktisch anwenden kannst.“).
    • Für jede Aktivität alle notwendigen Materialien bereitstellen. Fehlende Materialien zur Bearbeitung eines Projekts oder Ausführung einer Übung sind für die Teilnehmer ein echter Motivationskiller. Das solltest du unbedingt vermeiden! Gib deinen Teilnehmern alle Materialien an die Hand, damit sie die im Kurs enthaltenen Übungen problemlos durchführen können. Wenn du als Aktivität ein Quiz wählst, verwende am besten Multiple-Choice-Fragen, und gib für jede auswählbare Antwort einen Feedback-Kommentar an.


    Falls du all diese Punkte bereits beherzigst: Super, weiter so! Wenn du einige unserer Tipps ausprobieren oder entsprechende Verbesserungen an deinem Kurs vornehmen möchtest, haben wir hier eine schnelle und eine gründliche Strategie für dich.

    Das Schnellverfahren (max. 2 Stunden)

    • Gehe die Inhalte und den Aufbau deines Kurses durch. Vielleicht enthält dein Kurs ja schon Lernaktivitäten, auf die du die Teilnehmer nicht ausdrücklich hingewiesen hast? Verfügst du über ein oder zwei Projekte, die die Teilnehmer im Rahmen deines Kurses bearbeiten könnten?
    • Wenn dein Kurs schon einige Quizze, Übungen oder andere Aktivitäten enthält, solltest du die Teilnehmer schon in den Einführungslektionen auf diese hinweisen und ihnen den Sinn und Zweck erklären.
    • Wenn du noch keine Aktivitäten dieser Art erstellt hast, überlege dir eine oder zwei Möglichkeiten, wie die Teilnehmer zeigen könnten, dass sie die unterrichteten Inhalte verstanden haben. Du könntest sie beispielsweise in einem der Videos auffordern, das Gelernte im Alltag anzuwenden und anschließend eine Diskussion anregen, in der sie über ihre Erlebnisse berichten sollen.
    • Stelle den Teilnehmern alle zur Durchführung der Übung benötigten Ressourcen zur Verfügung (z. B. Datentabelle in einem Excel-Kurs, zu bearbeitendes Bild in einem Photoshop-Kurs oder Bilder der zu übenden Yoga-Haltungen in einem Yoga-Kurs).
    • Erstelle dann ein neues Einführungsvideo, in dem du die neu hinzugefügten Aktivitäten beschreibst und erklärst, warum sie für den Kurs wichtig sind und wie die Teilnehmer größtmöglichen Nutzen daraus ziehen können.

    Die volle Packung (Teilnehmerbedürfnisse optimal erfüllen)

    • Erstelle für jeden Kursabschnitt eine Übung, bei der die Teilnehmer in einem Quiz, einem Projekt oder einer Diskussion das Gelernte anwenden müssen.
    • Du kannst dafür die oben aufgeführten Schritte verwenden oder, wenn du Anregungen für Übungen dieser Art suchst, einfach die anderen Dozenten im Udemy Studio um Rat fragen.

    Beim nächsten Kurs gleich voll durchstarten

    Willst du dir das Entwerfen von Lernaktivitäten beim nächsten Kurs einfacher machen? Dann nutze dabei diesen Artikel, damit deine Lernaktivitäten gut bei deinen Teilnehmern ankommen, und wirf am besten auch einen Blick in unseren Artikel Bestärkendes Lernen: Qualitätsstandards.

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  • Verbesserung der Audio- und Videoqualität: Beteiligungsanalyse

    Die Audio- und Videoqualität ist einer der wichtigsten Aspekte eines Kurses. Du musst deshalb nicht gleich einen Regisseur anheuern, solltest aber auf jeden Fall darauf achten, dass die Aufmerksamkeit der Teilnehmer nicht durch eine unzureichende technische Umsetzung beeinträchtigt wird. Denn logisch: Wenn die Teilnehmer dich nicht gut sehen oder hören können, bekommen sie auch nicht mit, was du ihnen vermitteln willst!

    In diesem Artikel wird gezeigt, wie du deinen Kurs aus einem anderen Blickwinkel betrachten und so auf potenzielle Probleme hinsichtlich der Audio- und Videoqualität prüfen kannst, die möglicherweise das Verständnis des eigentlichen Kursinhalts beeinträchtigen. Außerdem erläutern wir einige Strategien zur Verbesserung der Audio- und Videoqualität, unterteilt in „Das Schnellverfahren“ und „Die volle Packung“. Das Schnellverfahren – der Name ist Programm: ein paar unaufwändige Schritte, mit denen du die Lernqualität in deinen Kursen wesentlich verbessern kannst. Für besonders engagierte Dozenten, die gründlicher an die Verbesserung herangehen und ihren Kurs auf Top-Niveau bringen möchten, behandeln wir eine umfassendere Überarbeitung in Die volle Packung.

    Audio- und Videoqualität deines Kurses

    Strategien von erfolgreichen Dozenten

    Hier einige Profi-Tipps, wie Dozenten für eine optimale technische Qualität der Aufnahmen für Kurslektionen sorgen:

    • Der Ton sollte in allen Lektionen normalisiert und einheitlich sein. Sehr unterschiedliche Lautstärken oder uneinheitliche Aufnahmecharakteristika zwischen den einzelnen Lektionen beeinträchtigen die Lernqualität der Teilnehmer sehr stark. Dies kannst du verhindern, indem du den Ton normalisierst und für einheitliche Eigenschaften aller Lektionen sorgst.
    • Nimm alle Videos deiner Lektionen in HD auf. Die Auflösung sollte hierbei mindestens 720p betragen, weniger reicht für Udemy-Kurse nicht aus. Alle von Udemy geforderten und empfohlenen Einstellungen findest du in diesem Artikel.
    • Die Videoaufnahmen sind weder zu hell noch zu dunkel. Eine gute Beleuchtung für Videoaufnahmen ist gar nicht so schwierig, wie man denkt. Mit den Funktionen für Weißabgleich und den passenden Beleuchtungstechniken kannst du alles so ausleuchten, dass die Szene deutlich erkennbar, aber nicht so hell ist, dass es schon wieder irritierend wirkt.
    • Gestalte alle Texte so, dass sie auf unterschiedlichsten Geräten gut lesbar sind. Wenn sich Teilnehmer beispielsweise Lektionen auf einem Mobilgerät ansehen, erwarten sie auch dort, alles gut sehen und lesen zu können. Ermögliche es den Teilnehmern, dass sie jederzeit und überall problemlos mit deinem Kurs arbeiten können, indem du große Schriftgrößen verwendest, eindeutig zeigst, worüber du gerade redest und gegebenenfalls näher heranzoomst.

    Falls du all diese Punkte bereits beherzigst: Super, weiter so! Wenn du einige unserer Tipps ausprobieren oder entsprechende Verbesserungen an deinem Kurs vornehmen möchtest, haben wir hier eine schnelle und eine gründliche Strategie für dich.

    Das Schnellverfahren (max. 2 Stunden)

    1. Sieh deine Lektionen durch und kennzeichne alle Lautstärkeschwankungen.
    2. Normalisiere anschließend den Ton der abweichenden Lektionen mithilfe eines beliebigen Bearbeitungs-Tools.
    3. Mit dem Datei-Uploader kannst du die überarbeiteten Videos unkompliziert und schnell zum entsprechenden Kurs hochladen.

    Die volle Packung (Teilnehmerbedürfnisse optimal erfüllen)

    1. Gehe deine Lektionen durch und nimm alle Videos neu auf, die nicht sämtlichen oben genannten Kriterien entsprechen.
    2. Bevor du neue Lektionen aufnimmst, sende auf jeden Fall ein Testvideo ein, damit du vom Udemy-Prüfungsteam ein Feedback zu den neuen Aufnahmeeinstellungen und -bedingungen bekommst.
    3. Unschlagbar hilfreich für das Aufnehmen guter Videos ist außerdem der Udemy-Kurs von Wistia.

    Beim nächsten Kurs gleich voll durchstarten

    Willst du dir das Aufnehmen qualitativ hochwertiger Lektionen beim nächsten Kurs einfacher machen? Dann klick hier.

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